
Nicolette Krebitz und Jan Plewka
Und dann kam sie doch. Am Abend zuvor, bei der Weltpremiere von „Liebeslied“, hatte sie noch gefehlt und jemand hatte auf den Timetable mit den Filmgesprächen vor dem Strandzelt „Wir wollen Nicolette!“ geschrieben. Dabei ist sie keineswegs der einzige Star in Anne Hoegh Krohns ungewöhnlichem Musicalfilm „Liebeslied“, in dem ein Paar mit zwei Kindern lernt, mit der Parkinson-Erkrankung des Mannes umzugehen. Denn den Mann an Nicolette Krebitz’ Seite spielt Jan Plewka, in den neunziger Jahren Sänger der Band „Selig“. Und man merkte es schon am Applaus, als er am Premiereabend die Bühne betrat: Er hat eine beachtliche Fangemeinde, auch in der Metropolregion Rhein-Neckar. Auf dem vollbesetzten Podium sprudelt er über von Geschichten und Anekdoten. So eröffnet er dem überraschten Publikum, dass die Wiedervereinigung der Band „Selig“ (im März 2009 erschien das Album „Und Endlich Unendlich“) dem Film zu verdanken ist: Als er mit Nicolette Krebitz zusammen begann, die Songs für „Liebeslied“ zu schreiben, rief er nach mehr als 10 Jahren seinen Gitarristen Christian Neander an und holte ihn als Filmkomponisten mit ins Boot: „Ich saß gerade mit Nicolette im Auto, wir fuhren durch Berlin – ein historisches Telefonat!“
1 Kommentar
Juni 25, 2009 um 8:41
[...] alles gut läuft, weiß man hinterher mehr und so war es auch gestern bei der gut besuchten Premiere von Liebeslied auf der Parkinsel beim 5. Festival des deutschen Films in Ludwigshafen. Das Wichtigste kurz gefasst zuerst: Die Lage [...]